Wie die Stiftung Rundblick Lesotho mit Solarenergie verändert
Ein Projekt, das Hoffnung bringt – und die Welt ein Stückchen besser macht
Lesotho, das „Dach Afrikas“, ist ein Land atemberaubender Berge, aber auch extremer Herausforderungen. Über 80 % der ländlichen Bevölkerung leben ohne Zugang zu Strom. Kerzen und Kerosinlampe sind oft die einzige Lichtquelle – teuer, gesundheitsschädlich und unzuverlässig. Doch seit April 2024 ändert sich das: Dank der Stiftung Rundblick erhalten immer mehr Haushalte in Lesotho solare Energie – und damit neue Perspektiven.
Warum Solarenergie in Lesotho lebenswichtig ist
In Lesotho ist der Alltag für viele Menschen ein Kampf. Die Wirtschaft leidet unter den Folgen der Pandemie, die Arbeitslosigkeit ist hoch, und die Infrastruktur in den abgelegenen Bergregionen ist oft kaum vorhanden. Strom gibt es fast nur in den Städten. Für die meisten Menschen auf dem Land bedeutet das: Dunkelheit nach Sonnenuntergang, keine Möglichkeit, Handys aufzuladen – und damit keine Verbindung zur Außenwelt.
Hier setzt das Projekt der Stiftung Rundblick an. Mit mobilen Solarlampen, Powerbanks und stationären Solaranlagen der Marken SunKing (Südafrika) und Fullsun (China) wird Grundbedarf gedeckt:
- Licht für Haushalte – sicher, sauber und kostengünstig.
- Strom zum Aufladen von Handys – eine Lebensader für Kommunikation, Bildung und kleine Geschäfte.
- Unabhängigkeit von teurem Kerosin – das spart Geld und schützt die Gesundheit, besonders von Frauen und Kindern, die sonst den Rauch einatmen.

Übergabe und Auspacken der Solargeräte am Geländefahrzeug
Herausforderungen meistern: Ein Projekt zwischen Bergen und Hoffnung
Die Verteilung der Solarsysteme war kein einfaches Unterfangen. Lesothos Landschaft ist spektakulär – aber auch eine logistische Hürde. Schlechte Straßen, steile Pässe und unberechenbares Wetter machten jede Auslieferung zu einer Herausforderung. Die Teams der Stiftung fuhren mit Allradfahrzeugen in abgelegene Dörfer, trugen die Ausrüstung oft die letzten Meter zu Fuß und installierten die Anlagen direkt vor Ort.

Auf einer traditionellen Steinhütte wird ein kleines Solarmodul installiert
Doch die Mühe lohnte sich: Die Freude und Dankbarkeit der Empfänger waren überwältigend. Viele sahen zum ersten Mal elektrisches Licht in ihren Häusern. Eine Dorfbewohnerin sagte:
„Jetzt können meine Kinder abends noch lernen. Und ich muss kein Geld mehr für Kerzen ausgeben.“
Mehr als nur Strom: Ein Projekt mit langfristiger Wirkung
Das Projekt der Stiftung Rundblick geht weit über die reine Versorgung mit Solarenergie hinaus:
- Aufklärung: Viele Menschen in Lesotho haben kaum technisches Verständnis für Solarenergie. Die Teams der Stiftung klärten nicht nur über die Nutzung auf, sondern räumten auch mit Mythen auf – etwa der Vorstellung, dass ein kleines Solarpaneel ein ganzes Haus mit Strom versorgen könnte.
- Wirtschaftliche Entlastung: Familien sparen Geld, das sie sonst für Kerzen oder Kerosin ausgeben müssten. Das Geld kann nun in Bildung, Nahrung oder kleine Unternehmen fließen.
- Gesundheitsschutz: Der Verzicht auf Kerosinlampen reduziert Atemwegserkrankungen und Brände in den Häusern.
- Soziale Wirkung: Die Projektmitarbeiter vor Ort – oft Frauen – erhalten eine Aufwandsentschädigung und werden zu Multiplikatorinnen für nachhaltige Energie.
Ein Dank an die Stiftung Rundblick
Ohne die Unterstützung der Stiftung Rundblick wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen. Die langjährigen Erfahrungen von Christian Koch in gemeinnützigen Projekten und die gezielte Förderung haben es ermöglicht, über 50.000 Euro in Solartechnik, Logistik und Schulungen zu investieren – und damit Hunderte Haushalte in Lesotho mit sauberer Energie zu versorgen.
Die Dankbarkeit der Menschen in Lesotho ist greifbar. Viele verbinden mit Deutschland nun nicht nur Qualität, sondern auch Hoffnung und Solidarität. Ein kleiner, aber wichtiger Schritt, um das Leben in einem der ärmsten Länder der Welt ein Stückchen besser zu machen.
Wie geht es weiter?
Das Projekt in Lesotho zeigt: Nachhaltige Energie kann Leben verändern. Doch es gibt noch viel zu tun. Die Stiftung Rundblick plant, die Arbeit auszubauen – denn noch immer leben Tausende Haushalte ohne Strom. Jede Spende, jede Unterstützung zählt.
Gern nehmen wir Ihre Spende entgegen – und geben sie garantiert im Sinn der Stiftung weiter. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns für nähere Informationen.
„Gemeinsam können wir Licht in die Dunkelheit bringen.“
– Im Geiste von Christian Koch und der Stiftung Rundblick


